Projekt „Living“ Was wäre wenn!? – inspiriert durch Ian Munro

Worum geht es?

Inspiriert durch die Serie „Endeavour“ von Ian Munro, habe ich beschlossen, das kann ich nutzen. Ideen kamen mir genug, als ich mir die Bilder von Ian ansah. Ich wollte zeigen, was Leben bedeutet, bzw. was alles passieren kann. Daher wird diese Serie auch noch um einiges aufgefüllt, denn das Leben ist ja noch lange nicht vorbei. Gerade in Zeiten wie diesen, wo sich alles verändert…Corona ist unter uns, und auch wenn man in häuslicher Quarantäne ist, kann man dieses Projekt weiter machen.

Wo wurden die Bilder gemacht?

Einige der Aufnahmen sind bei einem Freund entstanden. Er lebt relativ spartanisch und hat ziemlich viele kuriose Dinge zu Hause. Ein anderer Teil entstand zu Hause. Klein aber machbar.

Fine Art Photography oder künstlerische Fotografie oder konzeptionelle Fotografie

Der Plan war es, Werke zu schaffen, die man sich durchaus an die Wand hängen kann.

Wikipedia Auszug:

In der künstlerischen Fotografie kann das Medium Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel oder zum Erzielen aufklärerischer, sozialkritischer oder anderer ideologischer bzw. politischer Wirkungen verwendet werden. Im Allgemeinen kann bei der künstlerischen Fotografie das Foto auch als Werk bezeichnet werden und ist als bildende Kunst zu verstehen. Nach dieser Definition geben Fotos nicht die Wirklichkeit wieder, sondern sind die Interpretation eines Moments. Solche künstlerischen Fotos sind zumeist Teile aus sogenannten Serien. Die Betrachtung der gesamten Serie, anstatt eines einzelnen Werkes, kann das Erfassen der beabsichtigten Aussage erleichtern. In der Kunstfotografie kann es auch zu Korrekturen am Bild im Labor oder am Computer kommen, dabei sind der Kreativität des Künstlers keine Grenzen gesetzt. Die Rechtfertigung für Fotografie als Kunstform lieferte Pontus Hultén treffend:

„Fotografieren ist einfach. Doch die Fotografie ist eine sehr schwierige Kunst.“

Die Ideen:

Bill Cherno – Leben in Tschernobyl

Jack the Ripper – heute!?

Leben ohne Strom – Geht das?

Apokalypse – Was wäre wenn… (in Arbeit)

Die Technik: Fotoausrüstung / Blitzanlage / Bearbeitung

Fotoausrüstung:

Sony Alpha 7MK3 SLR Digitalkamera

Samyang 24mm f/2.8

Blitzanlage:

Jinbei Discovery DC-600 / 600W/s Maximalleistung

Jinbei Galgenstativ

Bearbeitung:

Adobe Photoshop Lightroom CC

Adobe Photoshop CC

TopasLabs

Die Nachbearbeitung am Computer

Um den gewünschten „Fine Art“ Effekt zu erhalten, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Wichtig ist hierbei der sogenannte Mikro-Kontrast und natürlich „Dodge & Burn“ oder „Malen mit Licht und Schatten“. Die Mikro-Kontraste erhöhen die visuelle Schärfe und geben dem Werk ein wenig detailliertere Tiefe, wobei das „Dodge & Burn“ dazu führt, dass das Werk ein wenig plastischer wirkt. Punktuell gesetzte Schärfe und die Beleuchtung, führen den Betrachter dahin, wo der Künstler ihn haben will….zum Wesentlichen!

FAZIT:

Es ist manchmal schwer zum Ziel zu kommen, aber wenn man das finale Bild erst einmal im Kopf hat, dann geht alles relativ schnell, vorausgesetzt man weiß mit Adobe Photoshop umzugehen. Über dieses Thema gibt es bei YouTube ausreichend Lernstoff:

Glyn Dewis (englisch)

PHLEARN (englisch)

Ian Munro (englisch)

Die hier gezeigten Techniken kann man wunderbar verwenden um zum Ziel zu kommen…nämlich der „Fine Art Photography“.

Zur Galerie „Living“

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